Hochzeitsrednerin - Traurednerin - Trauerrednerin -

freie Rednerin - Zeremonienmeisterin -

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- für freie Hochzeitszeremonien und alternative Trauungen - für weltliche Trauerfeiern - für Jubiläen und feierliche Anlässe - für Moderation von Veranstaltungen

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Hochzeitsrednerin Trauerrednerin bekannt aus Funk und Fernsehen © 2010 / 17 email Petra Schauer

Allgemeine Erläuterungen zu verschiedenen Begriffen;  Quelle: Wikipedia

Hochzeitsrede 

Bei einer Hochzeitsrede handelt es sich um eine mündliche Mitteilung, die anlässlich einer  Eheschließung im Rahmen der Feierlichkeiten vorgetragen wird. Damit gehört die Hochzeitsrede  zur Gattung der Festreden. Adressat ist in der Regel nicht nur das Brautpaar, sondern die  gesamte versammelte Hochzeitsgesellschaft. Die Thematik der Hochzeitsrede variiert mit der  Person des Redners sowie der jeweiligen Kultur und Religion. Typische Inhalte sind  Segenswünsche für das Brautpaar, Ausführungen über die Ehe, Ratschläge und - oft komische -  Anekdoten über Braut und Bräutigam. Häufig werden in die Reden Lebensweisheiten und Zitate  eingeflochten.

Hochzeitsfeier

Hochzeitsfeier (auch Heirat, Trauung oder einfach nur Hochzeit genannt) beschreibt heute die  Ausdrucksformen des Feierns anlässlich der Schließung einer Ehe. Das Wort Hochzeit leitet sich  von Hohe Zeit (Festzeit) ab, das Wort Trauung vom gegenseitigen Vertrauen. Bisweilen wird das  Wort Heirat heute auch für das Schließen einer eingetragenen Partnerschaft verwendet.   In vielen Kulturen beschränkt sich die Hochzeit nicht auf eine kurze, abgeschlossene Zeremonie,  sondern findet über einen längeren Zeitraum (im Orient bis mehrere Tage) statt. Ethnologen  sprechen in diesem Fall von einer „gradualistischen Annäherung an die Ehe“. Die Hochzeit kann  als Passageritus für Braut und Bräutigam betrachtet werden.   Bei der Hochzeit findet in vielen Kulturen ein ritueller Austausch von Gütern oder Diensten  statt (Brautgabe, Mitgift, Morgengabe, Brautbuch). Diese gehören in vielen Fällen zu den  wichtigsten ökonomischen Transaktionen im Leben eines Individuums neben der Kinderversorgung.   Viele unterschiedliche Hochzeitsbräuche gehören zu den traditionellen Feiern, etwa der  Polterabend.

Trauung

Nach dem deutschen Wörterbuch der Brüder Grimm kommt das Wort Trauung von Treue wie etwa auch  in Vertragstreue und von Vertrauen, wie etwa das Vertrauen der Brautleute ineinander. Es bekam  schon früh seine Bedeutungsfülle für den persönlichen Akt des Vertrauens von Braut und  Bräutigam, die Zeremonie sowie den rechtlichen Akt der Eheschließung. Der Begriff Trauung ist  etwa seit dem 13. Jahrhundert belegt und meint ursprünglich das „Anvertrauen“ einer Frau an den  Ehemann. Heute bezeichnet es vor allem das Ritual der Eheschließung als solches, auch in Form  einer kirchlichen Trauung oder sonstigen religiösen Feier. Die Trauung ist der wichtige Akt,  der bei einer Heirat vollzogen wird. Durch ihn werden die Partner vermählt. Man unterscheidet  zwischen der standesamtlichen, der kirchlichen sowie einer freien Trauung, wobei die letzteren  beiden keine rechtliche Relevanz erlangen. 

Freie Trauung

Bei einer freien Trauung handelt es sich um eine private Zeremonie, die unabhängig von  kirchlicher oder standesamtlicher Trauung stattfindet. Sie bietet Paaren ohne oder  unterschiedlicher Konfessionen, gleichgeschlechtlichen Paaren, aber auch allen anderen Paaren  die Möglichkeit, eine feierliche Hochzeitszeremonie individuell mit beliebigen Elementen zu  gestalten. Freie Trauungen sind in Deutschland und der Schweiz weder kirchen- noch  zivilrechtlich bindend.   Freie Trauungen werden von freien Theologen, weltlich-humanistischen Feiersprechern und freien  Hochzeitsrednern angeboten, können aber auch gänzlich eigenständig durchgeführt werden.  

Standesamtliche Trauung

Die Trauung oder Eheschließung ist nach deutschem Familienrecht (Teilgebiet des Zivilrecht) das  Rechtsgeschäft, durch das eine Ehe begründet wird. Die Eheschließung ist ein formbedürftiger  Vertrag: die Willenserklärungen müssen vor einem Standesbeamten abgegeben werden. Auch  Bürgermeister können, wenn sie von ihrem Gemeinderat zum Standesbeamten ernannt worden sind,  Trauungen vornehmen. Dies wird länderspezifisch unterschiedlich gehandhabt. In Bayern etwa ist  dies ohne weitere Voraussetzungen üblich, in Sachsen z.B. nur vereinzelt und nur, wenn der  Bürgermeister die entsprechende Qualifikation erworben und die gleiche Prüfung abgelegt hat wie  alle Standesbeamten. Stellvertretung ist unzulässig. Im Interesse der Rechtssicherheit sind die  Folgen von Wissens- oder Willensmängeln speziell geregelt, sodass die allgemeinen Vorschriften  insbesondere über die Anfechtung verdrängt werden.   Zivilrechtlich verbindlich ist in vielen Ländern (wie Deutschland, Schweiz und Österreich)  allein die standesamtliche Eheschließung. Diese ist eine rein formale Angelegenheit ohne große  Zeremonie. Da in Deutschland aber immer mehr Paare nur standesamtlich heiraten, bieten viele  Gemeinden entsprechend große Räumlichkeiten für die gesamte Hochzeitsgesellschaft.  Hochzeitsbräuche wie das Reiswerfen finden dann vor dem Standesamt statt. Die standesamtliche  Trauung darf in der Regel nur in öffentlichen Gebäuden vorgenommen werden. Die Anmeldung  erfolgt normalerweise auf einem Standesamt der Gemeinde, in der der Wohnsitz gemeldet ist. Für  die Anmeldung sind Papiere, wie ein gültiger Personalausweis, Auszug aus dem Geburtenbuch,  Familienbuchabschriften bei eventuellen Vorehen und eine Aufenthaltsbescheinigung vom  Hauptwohnsitz nötig. Die Durchführung kann meistens auch in anderen geeigneten Einrichtungen  desselben Landes erfolgen. Außer zu den normalen Geschäftszeiten ist in vielen Standesämtern  auch eine Trauung am Samstag möglich.   Die standesamtliche Trauung steht in einigen Ländern (beispielsweise Deutschland oder Dänemark)  auch homosexuellen Paaren offen. In der Schweiz hingegen können homosexuelle Paare ihre  Partnerschaft eintragen lassen, was in vielen Belangen der Ehe gleichkommt. Formell handelt es  sich dabei aber nicht um eine Trauung, sondern um eine Beurkundung der Partnerschaft.   + + + + + +

Weltliche Trauerfeier

Der Ausdruck weltliche oder säkulare Trauerfeier bezeichnet das Gedenkzeremoniell für einen  Verstorbenen, bei dessen Bestattung auf die Gestaltungsmerkmale eines Trauergottesdienstes  sowie einer kirchlichen Bestattung bewusst verzichtet werden. Die Trauerfeier orientiert sich  inhaltlich und im Ablauf ausschließlich an den Bedürfnissen, das heißt an der Lebensauffassung  des Verstorbenen zu seinen Lebzeiten bzw. an den Vorstellungen seiner Angehörigen. Die so  genannte Trauerrede steht mit der zentralen biographischen Würdigung in der Tradition der  Freidenkerbewegung. Sie steht rhetorisch der literarischen Gattung des Nekrologs nahe. Die  Traueransprache dagegen richtet sich primär nach der Trauersituation der vom Tode betroffenen  Hinterbliebenen und würdigt in diesem psycho-sozialen Bezugsrahmen eines Übergangsrituals noch  einmal die Lebensgeschichte.  Die Bestattung wird zwischen dem Bestatter und den Angehörigen abgesprochen. Die säkulare  Trauerfeier besteht aus drei Teilen: Des Verstorbenen zu gedenken, seine Lebensgeschichte zu  würdigen und seine Grablegung zu vollziehen. Sieht man einmal von der Seebestattung ab, so wird  die Beerdigung des Verstorbenen im Sarg oder die Beisetzung seiner Asche in der Urne  zeremoniell mit Erde und mit Worten durchgeführt. Die Bestattung ist - als Erdbegräbnis,  Urnenbeisetzung oder Naturbestattung (Seebestattung, Waldbestattung, Aschenverstreuung)  vollzogen - ein Passageritual. Der Verstorbene wird der Welt der Toten übergeben. Das zentrale  Element der weltlichen Trauerfeier ist die Trauerrede oder Traueransprache. Die Trauerrede  thematisiert das Leben des Verstorbenen, kennzeichnet seine Persönlichkeit und Eigenschaften,  die berufliche Tätigkeit und die familiäre Situation. Dabei wird auch auf dessen Leiden und Tod  eingegangen. Der Verstorbene muss für die Trauergäste wiedererkennbar werden. Mit der  Trauerrede wird die Einmaligkeit und das Besondere des besonderen Lebens des verstorbenen  Menschen hervorgehoben.  

Trauerrede

Die Trauerrede kann innerhalb der Trauerfeier oder ausschließlich am Grab gehalten werden. Sie  ist nicht-konfessionell ausgerichtet, kann aber religiös, philosophisch oder weltanschaulich  geprägt sein. Die Trauerrede ist in der Regel nicht kirchlich orientiert. Säkulare Reden  beziehen sich vorwiegend auf die besonderen Lebensstationen des Verstorbenen und würdigen  dessen Persönlichkeit und werden auch von so genannten freien Rednern, den Trauerrednern,  gehalten. Es kann bei Trauerfeiern durchaus erwünscht sein, dass ein Familienmitglied auch noch  eine Rede hält oder ein Kollege des Arbeitsbetriebes, Unternehmens, Verbandes oder Vereins das  tut. Die Trauerrede soll an den Verstorbenen und sein Wirken zu seinen Lebzeiten erinnern und  vergegenwärtigt sie noch einmal in der Stunde des endgültigen Abschiedes. Für die Angehörigen  bedeutet die Trauerrede eine wesentliche Hilfestellung bei der eigenen Bewältigung der Trauer.  Durch das Nachvollziehen des Lebens des Verstorbenen haben die Angehörigen die Gelegenheit,  sich in dem Verlust noch einmal seine Bedeutung bewusst zu machen. Die Trauerrede gibt den  Hinterbliebenen die Möglichkeit, Abschied zu nehmen. Die Gemeinschaft mit anderen Trauernden  wird für die eigene Trauerbewältigung als hilfreich empfunden. Das Teilen von Gefühlen kann  emotionale Belastungen abbauen.   Unabhängig von der unterschiedlichen Funktion der weltlichen Trauerfeier und der kirchlichen  Bestattung führt der Trauerredner ebenso wie der Geistliche ein Vorgespräch mit den  Angehörigen, bei dem die Lebensgeschichte des Verstorbenen inhaltlich bezogen auf die  Trauerrede besprochen wird. Der Redner gewinnt in diesem Gespräch eine Vorstellung von der  Persönlichkeit des Verstorbenen, er kann sich ein Bild machen.  
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Hochzeitsrednerin Trauerrednerin bekannt aus Funk und Fernsehen © 2010 / 17

Allgemeine Erläuterungen zu verschiedenen Begriffen; 

Quelle: Wikipedia

Hochzeitsrede 

Bei einer Hochzeitsrede handelt es sich um eine  mündliche Mitteilung, die anlässlich einer  Eheschließung im Rahmen der Feierlichkeiten  vorgetragen wird. Damit gehört die Hochzeitsrede  zur Gattung der Festreden. Adressat ist in der  Regel nicht nur das Brautpaar, sondern die  gesamte versammelte Hochzeitsgesellschaft. Die  Thematik der Hochzeitsrede variiert mit der  Person des Redners sowie der jeweiligen Kultur  und Religion. Typische Inhalte sind  Segenswünsche für das Brautpaar, Ausführungen  über die Ehe, Ratschläge und - oft komische -  Anekdoten über Braut und Bräutigam. Häufig  werden in die Reden Lebensweisheiten und Zitate  eingeflochten.

Hochzeitsfeier

Hochzeitsfeier (auch Heirat, Trauung oder  einfach nur Hochzeit genannt) beschreibt heute  die Ausdrucksformen des Feierns anlässlich der  Schließung einer Ehe. Das Wort Hochzeit leitet  sich von Hohe Zeit (Festzeit) ab, das Wort  Trauung vom gegenseitigen Vertrauen. Bisweilen  wird das Wort Heirat heute auch für das  Schließen einer eingetragenen Partnerschaft  verwendet. In vielen Kulturen beschränkt sich die Hochzeit  nicht auf eine kurze, abgeschlossene Zeremonie,  sondern findet über einen längeren Zeitraum (im  Orient bis mehrere Tage) statt. Ethnologen  sprechen in diesem Fall von einer  „gradualistischen Annäherung an die Ehe“. Die  Hochzeit kann als Passageritus für Braut und  Bräutigam betrachtet werden.   Bei der Hochzeit findet in vielen Kulturen ein  ritueller Austausch von Gütern oder Diensten  statt (Brautgabe, Mitgift, Morgengabe,  Brautbuch). Diese gehören in vielen Fällen zu  den wichtigsten ökonomischen Transaktionen im  Leben eines Individuums neben der  Kinderversorgung.   Viele unterschiedliche Hochzeitsbräuche gehören  zu den traditionellen Feiern, etwa der  Polterabend.

Trauung

Nach dem deutschen Wörterbuch der Brüder Grimm  kommt das Wort Trauung von Treue wie etwa auch  in Vertragstreue und von Vertrauen, wie etwa das  Vertrauen der Brautleute ineinander. Es bekam  schon früh seine Bedeutungsfülle für den  persönlichen Akt des Vertrauens von Braut und  Bräutigam, die Zeremonie sowie den rechtlichen  Akt der Eheschließung. Der Begriff Trauung ist  etwa seit dem 13. Jahrhundert belegt und meint  ursprünglich das „Anvertrauen“ einer Frau an den  Ehemann. Heute bezeichnet es vor allem das  Ritual der Eheschließung als solches, auch in  Form einer kirchlichen Trauung oder sonstigen  religiösen Feier. Die Trauung ist der wichtige  Akt, der bei einer Heirat vollzogen wird. Durch  ihn werden die Partner vermählt. Man  unterscheidet zwischen der standesamtlichen, der  kirchlichen sowie einer freien Trauung, wobei  die letzteren beiden keine rechtliche Relevanz  erlangen.

Freie Trauung

Bei einer freien Trauung handelt es sich um eine  private Zeremonie, die unabhängig von  kirchlicher oder standesamtlicher Trauung  stattfindet. Sie bietet Paaren ohne oder  unterschiedlicher Konfessionen,  gleichgeschlechtlichen Paaren, aber auch allen  anderen Paaren die Möglichkeit, eine feierliche  Hochzeitszeremonie individuell mit beliebigen  Elementen zu gestalten. Freie Trauungen sind in  Deutschland und der Schweiz weder kirchen- noch  zivilrechtlich bindend.   Freie Trauungen werden von freien Theologen,  weltlich-humanistischen Feiersprechern und  freien Hochzeitsrednern angeboten, können aber  auch gänzlich eigenständig durchgeführt werden.  

Standesamtliche Trauung

Die Trauung oder Eheschließung ist nach  deutschem Familienrecht (Teilgebiet des  Zivilrecht) das Rechtsgeschäft, durch das eine  Ehe begründet wird. Die Eheschließung ist ein  formbedürftiger Vertrag: die Willenserklärungen  müssen vor einem Standesbeamten abgegeben  werden. Auch Bürgermeister können, wenn sie von  ihrem Gemeinderat zum Standesbeamten ernannt  worden sind, Trauungen vornehmen. Dies wird  länderspezifisch unterschiedlich gehandhabt. In  Bayern etwa ist dies ohne weitere  Voraussetzungen üblich, in Sachsen z.B. nur  vereinzelt und nur, wenn der Bürgermeister die  entsprechende Qualifikation erworben und die  gleiche Prüfung abgelegt hat wie alle  Standesbeamten. Stellvertretung ist unzulässig.  Im Interesse der Rechtssicherheit sind die  Folgen von Wissens- oder Willensmängeln speziell  geregelt, sodass die allgemeinen Vorschriften  insbesondere über die Anfechtung verdrängt  werden. Zivilrechtlich verbindlich ist in vielen Ländern  (wie Deutschland, Schweiz und Österreich) allein  die standesamtliche Eheschließung. Diese ist  eine rein formale Angelegenheit ohne große  Zeremonie. Da in Deutschland aber immer mehr  Paare nur standesamtlich heiraten, bieten viele  Gemeinden entsprechend große Räumlichkeiten für  die gesamte Hochzeitsgesellschaft.  Hochzeitsbräuche wie das Reiswerfen finden dann  vor dem Standesamt statt. Die standesamtliche  Trauung darf in der Regel nur in öffentlichen  Gebäuden vorgenommen werden. Die Anmeldung  erfolgt normalerweise auf einem Standesamt der  Gemeinde, in der der Wohnsitz gemeldet ist. Für  die Anmeldung sind Papiere, wie ein gültiger  Personalausweis, Auszug aus dem Geburtenbuch,  Familienbuchabschriften bei eventuellen Vorehen  und eine Aufenthaltsbescheinigung vom  Hauptwohnsitz nötig. Die Durchführung kann  meistens auch in anderen geeigneten  Einrichtungen desselben Landes erfolgen. Außer  zu den normalen Geschäftszeiten ist in vielen  Standesämtern auch eine Trauung am Samstag  möglich. Die standesamtliche Trauung steht in einigen  Ländern (beispielsweise Deutschland oder  Dänemark) auch homosexuellen Paaren offen. In  der Schweiz hingegen können homosexuelle Paare  ihre Partnerschaft eintragen lassen, was in  vielen Belangen der Ehe gleichkommt. Formell  handelt es sich dabei aber nicht um eine  Trauung, sondern um eine Beurkundung der  Partnerschaft.   + + + + + +

Weltliche Trauerfeier

Der Ausdruck weltliche oder säkulare Trauerfeier   bezeichnet das Gedenkzeremoniell für einen  Verstorbenen, bei dessen Bestattung auf die  Gestaltungsmerkmale eines Trauergottesdienstes  sowie einer kirchlichen Bestattung bewusst  verzichtet werden. Die Trauerfeier orientiert  sich inhaltlich und im Ablauf ausschließlich an  den Bedürfnissen, das heißt an der  Lebensauffassung des Verstorbenen zu seinen  Lebzeiten bzw. an den Vorstellungen seiner  Angehörigen. Die so genannte Trauerrede steht  mit der zentralen biographischen Würdigung in  der Tradition der Freidenkerbewegung. Sie steht  rhetorisch der literarischen Gattung des  Nekrologs nahe. Die Traueransprache dagegen  richtet sich primär nach der Trauersituation der  vom Tode betroffenen Hinterbliebenen und würdigt  in diesem psycho-sozialen Bezugsrahmen eines  Übergangsrituals noch einmal die  Lebensgeschichte.  Die Bestattung wird zwischen dem Bestatter und  den Angehörigen abgesprochen. Die säkulare  Trauerfeier besteht aus drei Teilen: Des  Verstorbenen zu gedenken, seine Lebensgeschichte  zu würdigen und seine Grablegung zu vollziehen.  Sieht man einmal von der Seebestattung ab, so  wird die Beerdigung des Verstorbenen im Sarg  oder die Beisetzung seiner Asche in der Urne  zeremoniell mit Erde und mit Worten   durchgeführt. Die Bestattung ist - als  Erdbegräbnis, Urnenbeisetzung oder  Naturbestattung (Seebestattung, Waldbestattung,  Aschenverstreuung) vollzogen - ein  Passageritual. Der Verstorbene wird der Welt der  Toten übergeben. Das zentrale Element der  weltlichen Trauerfeier ist die Trauerrede oder  Traueransprache. Die Trauerrede thematisiert das  Leben des Verstorbenen, kennzeichnet seine  Persönlichkeit und Eigenschaften, die berufliche  Tätigkeit und die familiäre Situation. Dabei  wird auch auf dessen Leiden und Tod eingegangen.  Der Verstorbene muss für die Trauergäste  wiedererkennbar werden. Mit der Trauerrede wird  die Einmaligkeit und das Besondere des  besonderen Lebens des verstorbenen Menschen  hervorgehoben.  

Trauerrede

Die Trauerrede kann innerhalb der Trauerfeier  oder ausschließlich am Grab gehalten werden. Sie  ist nicht-konfessionell ausgerichtet, kann aber  religiös, philosophisch oder weltanschaulich  geprägt sein. Die Trauerrede ist in der Regel  nicht kirchlich orientiert. Säkulare Reden  beziehen sich vorwiegend auf die besonderen  Lebensstationen des Verstorbenen und würdigen  dessen Persönlichkeit und werden auch von so  genannten freien Rednern, den Trauerrednern,  gehalten. Es kann bei Trauerfeiern durchaus  erwünscht sein, dass ein Familienmitglied auch  noch eine Rede hält oder ein Kollege des  Arbeitsbetriebes, Unternehmens, Verbandes oder  Vereins das tut.   Die Trauerrede soll an den Verstorbenen und sein  Wirken zu seinen Lebzeiten erinnern und  vergegenwärtigt sie noch einmal in der Stunde  des endgültigen Abschiedes. Für die Angehörigen  bedeutet die Trauerrede eine wesentliche  Hilfestellung bei der eigenen Bewältigung der  Trauer. Durch das Nachvollziehen des Lebens des  Verstorbenen haben die Angehörigen die  Gelegenheit, sich in dem Verlust noch einmal  seine Bedeutung bewusst zu machen. Die  Trauerrede gibt den Hinterbliebenen die  Möglichkeit, Abschied zu nehmen. Die  Gemeinschaft mit anderen Trauernden wird für die  eigene Trauerbewältigung als hilfreich  empfunden. Das Teilen von Gefühlen kann  emotionale Belastungen abbauen.   Unabhängig von der unterschiedlichen Funktion  der weltlichen Trauerfeier und der kirchlichen  Bestattung führt der Trauerredner ebenso wie der  Geistliche ein Vorgespräch mit den Angehörigen,  bei dem die Lebensgeschichte des Verstorbenen  inhaltlich bezogen auf die Trauerrede besprochen  wird. Der Redner gewinnt in diesem Gespräch eine  Vorstellung von der Persönlichkeit des  Verstorbenen, er kann sich ein Bild machen.